Inhalte des Elternbriefes September 2007

Seitenzahlen beziehen sich auf die Printausgabe

Liebe Leserinnen und Leser!

Die Schuldiskussionen der letzten Monate machten deutlich, dass nicht nur in Erziehungsfragen sondern auch in Bildungsfragen die viele verschiedene Wortmeldungen Eltern nicht unterst√ľtzen sondern stark verunsichern.

Diese unterschiedlichen Ans√§tze f√ľhren jedoch immer zur selben Tatsache: Das Wichtigste im Schulsystem ist ein guter Unterricht. Nicht Teilleistungsschw√§chen sollen Vorrang bekommen sondern die St√§rken. Reservieren Sie den 5. Oktober 2007 f√ľr die Veranstaltung: ‚ÄěIst Dummheit lernbar?"

 

Schulisches Lernen darf nicht nur informelles Lernen sein.

Neben Wissen Verstehen und Anwenden sind insbesondere Analyse, Synthese und Bewertung wichtig.
Seite 3

 

Emotionalit√§t spielt auch im schulischen Bereich eine gro√üe Rolle. Zum Auftakt der j√§hrlich in den ersten Ferienwochen stattfindenden Sommerakademie, eine Fortbildungsveranstaltung f√ľr LehrerInnen, referierte Herr Dr. G√ľnter Funke, Leiter des Instituts f√ľr Existenzanalyse und Lebensph√§nomenologie in Berlin: ‚ÄěAlles, was ist, ist, weil wir es empfinden."
Seite 12

 

Durch bildgebende Verfahren in der Gehirnforschung wird immer deutlicher, wie sehr Gef√ľhle unser Denken beein-flussen k√∂nnen. Sich dessen bewusst zu sein und damit umgehen zu lernen, ist wichtig.
Seite 15

 

Erfolgreiches schulisches Arbeiten braucht eine förderliche Organisationsstruktur und behutsame, aber auch entschlossene Qualitätssicherung.
Seite 11

 

Der Lehrerausbildung muss besonderes Augenmerk gewidmet werden.
Seiten 13, 16

 

Treten Schwierigkeiten auf, hat die Schule die M√∂glichkeit, SchulpsychologInnen, Beratungs- oder St√ľtzlehrerInnen beizuziehen. Eltern k√∂nnen Gutachten oder Befunde der Schulpsychologie, aber auch von schulfremden ExpertInnen einholen. Datenschutz und Amtsverschwiegenheit, ebenso wie das ‚ÄěArztgeheimnis" sind unbedingt ernst zu nehmen.
Seite 14

 

Eine gute Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus stellt eine wertvolle Unter-st√ľtzung f√ľr die Kinder dar und hat auch Vorbildfunktion. Spielregeln helfen.

Viel Freude im Schuljahr 07/08 w√ľnschen
die Präsidenten
DI Christian Huber Ilse Schmid