Start in das neue Schuljahr

1.Schulwoche:

Unter dem Aspekt der „Unterrichtsgarantie“ für Schülerinnen und Schüler wurde im 2. Schulrechtspaket (2005) der

Unterrichtsbeginn mit Montag festgelegt, verbunden mit der Verpflichtung zum Unterrichten nach dem lehrplanmäßig vollen Stundenplan.

An den ersten beiden Tagen können geringe Abweichungen vom lehrplanmäßig vollen Unterricht auftreten.

WiederholungsprĂĽfungen

dĂĽrfen nur in der unterrichtsfreien Zeit stattfinden. FĂĽr die Abhaltung der WiederholungsprĂĽfungen darf kein Unterricht entfallen.
(Termine für….: SchUG § 23 Abs.: 1a und 1c)

Stundenplan:

Innerhalb der ersten beiden Tage ist für jede Klasse ein „endgültiger“ Stundenplan zu erstellen und geeignet kundzumachen.

Dieser Stundenplan hat eine Aufteilung aller lehrplanmäßig vorgesehenen Unterrichtsgegenstände und -Stunden auf die einzelnen Unterrichtstage der Woche zu enthalten.

Diese Aufteilung hat so zu erfolgen, dass sie für die Unterrichtsarbeit zweckmäßig ist: zB möglichst gleichmäßige Verteilung der Stunden, unter Berücksichtigung von didaktischen, psychologischen und physiologischen Gesichtspunkten.

Dieser Stundenplan sowie jede nicht nur vorübergehende Änderung ist der Schulbehörde 1. Instanz zu melden.

Stundenplanänderungen

Stundenplanänderungen können aus didaktischen (zB Projektunterricht) oder anderen wichtigen Gründen (zB Verhinderung einer Lehrperson) erforderlich sein. Die Schülerinnen und Schüler müssen von jeder Änderung des Stundenplans rechtzeitig in Kenntnis gesetzt werden. Vorübergehende Änderungen sind:
• Stundentausch
• Fachsupplierung
• Supplierung
• Entfall von Unterrichtsstunden

Entfall von Unterrichtsstunden

„Wenn der Entfall von Unterrichtsstunden vom Schulleiter angeordnet werden muss, hat er für die Beaufsichtigung der Schüler bis zum stundenplanmäßig vorgesehenen Unterrichtsende zu sorgen, soweit eine Gefährdung der Schüler durch ein vorzeitiges Unterrichtsende zu befürchten ist“ (SchUG § 10 (2))
Ob eine Gefährdung zu befürchten ist, hat der Schulleiter im Einzellfall
(Eine „pauschale“ Einverständnis-Erklärung der Eltern, dass ihr Kind im Falle eines früheren Unterrichtsendes vorzeitig entlassen werden darf, entbindet daher den Schulleiter nicht von dieser Verantwortung.)
unter Bedachtnahme u.a. auf das Alter und die Reife der Schüler sowie die örtlichen Gegebenheiten festzustellen.