IBOBB - Ma├čnahmenkatalog

Information, Beratung und Orientierung f├╝r Bildung und Beruf

Inhalt:
Neue Regelung: Katalog verbindlicher Ma├čnahmen im Bereich Information, Beratung, Orientierung der 7. und 8. Schulstufe Geltung: Ab Schuljahr 2009/10 unbefristet Rundschreiben Nr. 17/2009


Gesetzliche Grundlage: SchOG ┬ž 39 Abs.1a (AHS); ┬ž 16 Abs.1, Zi. 2 (Hauptschule); ┬ž 22 und 23 Abs. 1 (Allgemeine Sonderschule); SchUG, ┬ž 18 Abs. 13; SchUG ┬ž 19 Abs. 2; BGBl. II, Nr. 133 und 134/2000 i.d.F. BGBl. II, Nr. 283/2003 (Hauptschule und AHS); BGBl. II, Nr. 137 bzw. 290/2008 (Allgemeine Sonderschule)

ACHTUNG -NEU:
Im September 2012 wurde das alte Rundschreiben 17 aus 2009 ersetzt durch das neue Rundschreiben 17 aus 2012. Dieses gilt unbefristet ab dem Schuljahr 2012/13. Rundschreiben 2012

alle Informationen zum Thema Berufsorientierung finden sie hier

Grunds├Ątzliches und wichtige Voraussetzungen

Gut reflektierte Entscheidungen erweitern die Handlungsspielr├Ąume von M├Ądchen und Buben und erh├Âhen die Chancen auf Erfolg. Grundkompetenzen, wie die F├Ąhigkeit zur Selbstreflexion, Informationsrecherche- und -bewertung sowie Entscheidungsf├Ąhigkeit, k├Ânnen anhand gut begleiteter erster Bildungs- und Berufsentscheidungsprozesse erworben und gefestigt werden. Es ist Aufgabe und Verantwortung jeder Schule, diese Lern- und Entwicklungsprozesse zu unterst├╝tzen und zu begleiten.

Standortbezogenes Umsetzungskonzept

Die Ma├čnahmen m├╝ssen auf mehreren Ebenen und auf verschiedene Arten ansetzen:

Im Regelunterricht durch die F├Ârderung von Grundkompetenzen f├╝r das Treffen von selbstverantwortlichen Bildungs- und Berufsentscheidungen. Das sind vor allem:
F├Ąhigkeit, eigene Ziele definieren und verfolgen zu k├Ânnen
F├Ąhigkeit zur Selbstreflexion (insbesondere hinsichtlich Interessen, F├Ąhigkeiten und W├╝nschen)
Kenntnis von Methoden der Informationsrecherche und ÔÇôbewertung
Entscheidungsf├Ąhigkeit (inklusive F├Ąhigkeit zur Gestaltung von Entscheidungsprozessen und Umgang mit mehrdimensionalen, teils auch widerspr├╝chlichen Entscheidungsgrundlagen)
Durch die verbindliche ├ťbung ÔÇ×BerufsorientierungÔÇť in der 7. und 8. Schulstufe
Unabh├Ąngig von der Umsetzungsvariante (eigens Fach, integrativ oder projektorientiert) ist darauf zu achten, dass der Lehrplan sowohl in inhaltlicher als auch in zeitlicher Hinsicht erf├╝llt wird.
Im Rahmen von Projekten und Realbegegnungen
Durch Information und Beratung seitens der Sch├╝ler- und Bildungsberater/innen
Es ist daher die Mitwirkung m├Âglichst vieler Lehrer/innen erforderlich, nicht nur der Sch├╝lerberater/innen.