Religi├Âse Veranstaltungen versus Unterricht

Als Elternvertetung setzen wir uns seit Jahren f├╝r einen Unterricht ein, der f├Ârderich ist - und auch stattfindet.
Eine fast traditionelle g├Ąngige Praxis, n├Ąmlich an den Tagen, wo Schulgottesdienste stattfanden, keinen Unterricht abzuhalten, wurde von uns beharrlich in Frage gestellt.
Schlie├člich gelang es, die Rechtslage best├Ątigt zu bekommen, dass die Beschreibung des gesetzlich gestatteten Ausma├čes an religi├Âsen ├ťbungen und Veranstaltungen nicht bedeutet, dass auch bei nur kurzer Dauer der religi├Âsen Veranstaltungen das volle Ausma├č an Unterrichtsentfall zu gew├Ąhren ist. Weiters konnte festgehalten werden, dass nur die teilnehmenden Kinder dem Unterricht fernbleiben d├╝rfen, was aber im Umkehrschluss bedeutet, dass f├╝r alle Anderen Unterricht zu sein h├Ątte.

Der daraus resultierende Erlass des Landesschulrats erkl├Ąrte die Rechtslage, doch nicht alle konnten (wollten) dies verstehen.
Seit Februar 2012 gibt es nunmehr eine Neufassung, die auf die "beharrlichen Missinterpretationen" noch deutlicher eingeht:

Kein Schulfrei!
Nur Erlaubnis zum Fernbleiben f├╝r jene, die teilnehmen, nur solange, wie die Teilnahme es erfordert.

Erlass des LSR-Februar 2012