Der ├ťbergang vom Kindergarten zur Volksschule soll ab dem Schuljahr 2014/15 bundesweit so gestaltet werden, dass die individuellen F├Ąhigkeiten und bereits erworbenen Kompetenzen der Kinder umfassend ber├╝cksichtigt werden.
Dadurch sollen die Voraussetzungen f├╝r den schulischen Erfolg weiter verbessert werden.

Gem├Ą├č Erlass des bmukk: "Verbindliche Richtlinien zur begleiteten Aufnahme von schulpflichtigen Kindern in die Volksschule" (siehe unten) sind folgende Aspekte verbindlich zu ber├╝cksichtigen:

´éĚ Zur Feststellung der k├Ârperlichen und geistigen Entwicklung der Kinder gem├Ą├č ┬ž 6 Schulpflichtgesetz 1985 sind neben
kognitiven, motorischen, emotionalen, sozialen, physischen
besonders auch die sprachlichen Aspekte zu ber├╝cksichtigen.

´éĚ Die verantwortliche Schulleitung hat dabei aufbauend auf den Beobachtungen im Kindergarten * im Bedarfsfall mit weiteren Fachpersonen (Schulpsycholog/inn/en, muttersprachliche
Lehrpersonen, Sonderp├Ądagog/inn/en usw.) zusammenzuarbeiten.

´éĚ Sind die angef├╝hrten Aspekte unzureichend entwickelt, ist mit Hilfe von individuellen Entwicklungspl├Ąnen am Schulstandort eine verbindliche Sprachf├Ârderung (von integrativ bis intensiv) sicherzustellen, im Bedarfsfall auch eine tempor├Ąre intensive Sprachf├Ârderung.
Dies gilt f├╝r die Vorschulstufe, die 1. und 2. Klasse, sowie f├╝r Seiteneinsteiger/innen.

Siehe auch NEUE Homepage www.ElternMitWirkung.at

* Datenschutz muss beachtet werden!

Der Landesschulrat hat einen - den Erlass des bmukk erg├Ąnzenden - eigenen Erlass an alle Schulleitungen von Volksschulen versandt, in dem ausdr├╝cklich auf die Verpflichtung zum Datenschutz hingewiesen wird.

Erlass LSR: Datenschutz bei Einschreibung

Die Empfehlung des BMUKK, auch die Kindergartenp├ĄdagogInnen einzubinden, ist im Sinne einer Analyse des Entwicklungsstands der Kinder sehr zu bef├╝rworten,

ist aber von der Zustimmung der Eltern abh├Ąngig.

Die Sprachstandsfeststellung, die im Kindergarten durchgef├╝hrt wird, kann zu wertvollen Informationen in Bezug auf die notwendige F├Ârderung f├╝hren.

Die Einhaltung des Datenschutzes ist Aufgabe der Kindergartenp├ĄdagogInnen (Zustimmung der Erziehungsberechtigten erforderlich!)

Nur wenn die Einverst├Ąndniserkl├Ąrung der Erziehungsberechtigten vorliegt, d├╝rfen Informationen vom Kindergarten an die Schule weitergegeben werden.

Dieses Zustimmung zur Weitergabe ist jedoch keine "Generalvollmacht" daf├╝r alles, was gerade einf├Ąllt, weiterzugeben.

Es d├╝rfen nur die konkret aufgelisteten Daten an bestimmte, in der Erkl├Ąrung angef├╝hrte Personen weitergegeben werden.
Die Einverst├Ąndniserkl├Ąrung kann jederzeit und ohne Angabe von Gr├╝nden widerrufen werden und die Daten d├╝rfen ab diesem Zeitpunkt nicht mehr weiter verwendet werden d├╝rfen.

Sch├╝lereinschreibung und Schulreifefeststellung - (bmukk 2013)

Erlass (bmukk 2013): Verbindliche Richtlinien...... Aufname in die Volksschule