Liebe Leserinnen, liebe Leser,


viele aufregende, beglĂŒckende aber manchmal auch belastende Ereignisse erwarten unsere Kinder. Wir Erwachsenen, haben die Aufgabe und Pflicht, sie in ermutigender Weise zu begleiten und zu unterstĂŒtzen.

Daher diesmal eine etwas andere Einleitung:

Dr. GĂŒnter Funke, Logotherapeut und Existenzanalytiker aus Berlin, zur Kultur des Fehlermachens und der Kunst des Verzeihens:

„Wir brauchen eine Kultur des Fehlermachens, wir haben sie aber nicht. Deshalb ist uns auch die Kunst des Verzeihens abhanden gekommen“, diagnostiziert Dr. GĂŒnter Funke (Berlin).
Wir haben eine Kultur des Bestrafens von Fehlern. Zudem ist Fehler machen in unserer Kultur mit BeschÀmung gekoppelt.

So wichtig es im technischen Bereich ist, keine Fehler zu machen, so notwendig ist es im persönlichen und moralischen Bereich, Fehler machen zu dĂŒrfen, denn „es gibt kein grĂ¶ĂŸeres Elend, als der Versuch, gut bzw. perfekt sein zu mĂŒssen oder zu wollen.
Kein Mensch scheitert an seinem Schlechtsein, sondern wir scheitern an unserem Gutsein wollen“, sagt GĂŒnter Funke.

„Die Kunst des Verzeihens ist notwendig, damit wir Fehler machen können. Fehler machen zu dĂŒrfen, ist lebensnotwendig. Wo wir keine Fehler mehr machen dĂŒrfen, treiben wir das Leben ab. Ein fehlerloses Leben ist funktionierendes Leben. Doch je mehr das Leben funktioniert, desto kĂŒhler und kĂ€lter wird es.“

Wir freuen uns auf Ihre Anfragen und Berichte und bitten um intensive Zusammenarbeit.

 

Zur Information:
Da der 23. Dezember heuer auf einen Montag fÀllt, ist dieser Tag schulfrei.

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