MaĂźstab fĂĽr die Leistungsbeurteilung ist der Lehrplan und der jeweilige Stand des Unterrichts.
Die Leistungsbeurteilung hat sachlich und gerecht zu erfolgen. Das Verhalten der SchülerInnen darf dabei nicht einbezogen werden. Auch die äußere Form ist dabei in der Regel nicht zu berücksichtigen. Ausnahmen sind in LBV §12 taxativ angeführt (z.B. Zeichnen, Geometrie).
Sachliche Meinungsäußerungen des Schülers, auch wenn sie von der Meinung des Lehrers
abweichen, dĂĽrfen die Leistungsbeurteilung nicht beeinflussen.
Mangelnde Anlagen und körperliche Fähigkeiten sind in Zeichnen, Turnen, Musik (z.B. Singen) und Werken zu berücksichtigen, sofern entsprechender Leistungswille vorhanden ist.
Dies gilt nicht für Schwerpunktschulen (z.B. Sportgymnasium). (§ 18 Abs.8 SchUG)*

Formen der Beurteilung:

1. Keine diesbezĂĽglichen Beschlussfassungen an der Schule:

Es muss die fĂĽnfteilige Notenskala herangezogen werden


2. Beschluss des Klassen- oder Schulforums:

Note mit verbalem Zusatz (§ 18 Abs.2 SchUG)


3. Schulversuch (§ 78 a SchUG):

Alternative Formen der Leistungsbeurteilung zB: Lernzielkatalog, Portfolio,…
!!! Achtung !!!
Bewilligung durch Behörde und Zustimmung von jeweils Zwei Drittel der Betroffenen erforderlich
Eltern haben die Möglichkeit, für ihr Kind dennoch nur eine Beurteilung mit Noten zu erhalten

Worauf es ankommt:

Beurteilt werden, unabhängig vom Fach, grundsätzlich

□ die Selbständigkeit der Arbeit (d.h. möglichst anleitungsfreies Arbeiten),

â–ˇ die Erfassung und Anwendung des Lehrstoffes, die DurchfĂĽhrung der Aufgaben und

□ die Eigenständigkeit des Schülers (d.h. die Fähigkeit einen eigenen Standpunkt zu vertreten).

Bekanntgabe der Beurteilung

â–ˇ von mĂĽndlichen PrĂĽfungen noch in der jeweiligen Unterrichtsstunde

□ von schriftlichen Arbeiten spätestens bei Rückgabe.

SchülerInnen und Erziehungsberechtigte haben auch das Recht, Einsicht in schriftliche Überprüfungen zu nehmen. Sie können an Ort und Stelle davon Abschriften oder Kopien anfertigen.

Mit der LB bekanntzugeben sind

die maßgeblichen Vorzüge und Mängel der Leistung ohne zu entmutigen.

Die Bewertung der Mitarbeit hat fĂĽr SchĂĽlerInnen transparent zu sein.

Leistungsfeststellung - fixe Vorgaben