Zum Aufsteigen nicht berechtigt, die letzte Stufe nicht erfolgreich abgeschlossen

Die Entscheidungen der Schule sind gefallen. Wegen der Verwaltungsgerichtsbarkeitsnovelle sind diese Entscheidungen nur vorlÀufig.

Der Widerspruch ergeht an die zustÀndige Schulbehörde, die dann den Bescheid auszuferstigen hat. Der Widerspruch ist binnen einer Frist von 5 Tagen bei der Schule einzubringen.

Die Schule muss sehr genau und mit Bezug auf die gesetzlich vorgegebenen Normen belegen und begrĂŒnden.

Siehe nachstehende Checklisten:

Widerspruch - Nicht genĂŒgend

Widerspruch - Aufstiegsklausel

NotenĂŒbersicht

 

Eine Note "passt" nicht

Kann man belegen oder begrĂŒnden, dass die Beurteilung eines Gegenstandes falsch ist, so kann man eine "Aufsichtsbeschwerde" einbringen. DafĂŒr gibt es keine Fristen. Die oben angefĂŒhrten Checklisten können helfen, die zweckmĂ€ĂŸigen BegrĂŒndungen und Unterlagen beizubringen.

Eine Aufsichtsbeschwerde ist kein formaler Antrag, sondern ein Ersuchen an die zustÀndige Oberbehörde, von ihrer Aufsichtsfunktion Gebrauch zu machen. Diese Aufsichtsfunktion ergibt sich aus dem hierarchischen Aufbau der Be­hörden und der Weisungsbefugnis.

Die Aufsichtsbeschwerde kann sich gegen tatsĂ€chliche VorgĂ€nge (z.B. ein unhöfliches Verhalten eines Lehrers), gegen einzelne Noten (Halbjahresnoten, Noten einzelner PrĂŒfungen, positive Noten in Jahreszeugnissen usw.) oder auch ge­gen Entscheidungen, gegen die ein Widerspruch nicht oder nicht mehr zulĂ€ssig ist, richten. FĂŒr eine Aufsichtsbeschwerde ist keine Frist vorgesehen und der Einschreiter hat auch keinen Rechtsanspruch auf eine Erledigung durch die Auf­sichtsbehörde, wenngleich letztere in der Regel die Beschwerde zum Anlass einer ÜberprĂŒfung nehmen wird.

Wird eine Aufsichtsbeschwerde bei einer Schule gegen eine Note oder gegen eine Entscheidung eingebracht bzw. geht aus der Eingabe nicht eindeutig hervor, ob es sich um eine Aufsichtsbeschwerde oder einen Widerspruch handelt, so er­scheint es auf jeden Fall notwendig, diese Eingabe ohne Verzug mit allen erforderlichen Unterlagen der zustÀndigen Schulbehörde vorzulegen.

Zu bemerken ist allerdings, dass eine unrichtige Ausdrucksweise (wie z.B.: "Ich berufe gegen das "Nicht genĂŒgend" in Mathematik") der Partei nicht zum Nachteil gereichen kann; Eingaben von Parteien sind immer im Sinn der offenkundigen Absicht der Partei zu in­terpretieren.

Sollte in einem Einzelfall nicht klar ersichtlich sein, welche Absicht die Partei mit ihrer Eingabe verfolgt, so wird die Partei zu einer weiteren ErklÀrung zu veranlassen sein, eine Verzögerung des Verfahrens darf hiedurch jedoch nicht eintreten.