BewerberInnen f├╝r das Lehramtsstudium an den PH scheitern an grundlegenden Deutschkenntnissen

Wen wundert`s?

Jahrelang wurden jene Schulen vor den Vorhang geholt, die die besten Noten verteilten. Unreflektiert galten all jene Personen als kompetente LehrerInnen, deren Sch├╝lerInnen gute Noten hatten. Und so wurde nach und nach der wichtige Leitgedanke, dass Lernen Freude machen soll und Kinder Zeit brauchen sich zu entwickeln, mancherorts pervertiert in ein Konzept der Beliebigkeit mit unbegrenztem Mut zur L├╝cke und dem obersten Gebot, dass alles Spa├č machen muss und nicht anstrengen darf.
Mit den Folgen, dass
Kinder, die die Volksschule mit guten Beurteilungen verlassen und sogar als f├╝r die AHS geeignet erkl├Ąrt sind, kaum schreiben k├Ânnen,
Jugendliche, die die Pflichtschule "erfolgreich" abgeschlossen haben nicht sinnerfassend lesen k├Ânnen - und
dass Deutschkenntnisse von Maturanten und Maturantinnen f├╝r ein Lehramtsstudium nicht ausreichen.
Sie alle, und auch ihre Eltern, wurden durch zu geringe Anforderungen und F├Ârderungen in Kombination mit zu guten Beurteilungen quasi "hinters Licht" gef├╝hrt. In dem Glauben, gut vorbereitet zu sein und gen├╝gend Kompetenzen erworben zu haben, f├╝hlten sie sich ger├╝stet f├╝r ihre weitere Laufbahn - und scheiterten.
Es geh├Ârt zu den Dienstpflichten von Lehrpersonen, die Gesetze und Verordnungen ├╝ber Lehrpl├Ąne und Leistungsbeurteilung sorgf├Ąltig zu beachten und umzusetzen. Noten sind durch Ziffern ausgedr├╝ckte Gutachten, deren Beschreibung in Worten in der Leistungsbeurteilungsverordnung verankert ist.
Betroffene sollten ├╝berlegen, mit Amtshaftungsklagen gegen derartige Erscheinungen vorzugehen.

Kleine Zeitung 29. Juli 2014

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