Liebe Leserinnen und Leser

die Fertigstellung und Übermittlung dieser Ausgabe hat sich leider durch nicht bedachte Folgen, die auch aus Änderungen im Versand resultierten, verzögert. Über unsere Email-Verteiler und die Homepage teil(t)en wir Aktuelles allen Nutzern dieser Angebote mit.
Obleute von Elternvereinen sind großteils erfasst. Eltern mit und ohne Funktion sowie andere LeserInnen der Zeitschrift können mit formlosem Schreiben an office@elternbrief.at Aufnahme in den Email-Verteiler erwirken.

Mit Ende Jänner sind an allen Volksschulen die Schülereinschreibungen erfolgt und es folgen, wo erforderlich, die Verfahren zur Feststellung der Schulreife.
Auch etwaige Anträge auf Bewilligung eines sprengelfremden Schulbesuchs können (noch) bis 31. März bei der Wohnsitzgemeinde eingebracht werden.
Die Mitteilung, dass ein Kind häuslichen Unterricht erhalten wird muss (erst) vor Beginn des kommenden Schuljahres erfolgen. Dafür ist kein „Ansuchen“ erforderlich sondern die glaubwürdige Darstellung, dass das Kind einen „gleichwertigen Unterricht“ erhalten wird.

Die Anmeldung in weiterführende Schulen (Sekundarstufen I und II) erfolgt in den zwei Wochen nach den Semesterferien.
Je nach Schulart oder –form müssen bestimmte Aufnahmekriterien erfüllt sein oder auch Eignungen (sportlich, musisch) nachgewiesen werden.

Die Termine der Eignungsprüfungen erfahren Sie an der jeweiligen Schule, eventuell auch über die Homepage des Landesschulrats www.lsr-stmk.gv.at.

Ab dem kommenden Schuljahr 2015/16 muss auch an den letzten 4 steirischen Hauptschulen, beginnend mit den ersten Klassen, die Umstellung auf das Konzept „Neue Mittelschule“ erfolgen. Der Name der Schule muss dahingehend geändert. Keine Schule darf ab dem Schuljahr15/16 die Bezeichnung Hauptschule in ihrem Namen führen. Mischbezeichnungen wie „Hauptschule/Neue Mittelschule“ sind nicht mehr vorgesehen.

Mit „Neue Sportmittelschule“ bzw. „Neue Musikmittelschule“ dürfen nur jene Schulen bezeichnet werden, die ausschließlich sportliche bzw. musische Klassen führen. *

Elternvereine, die in ihrem Statut im Namen des Elternvereins noch alte Schulbezeichnungen führen, dürfen keine „formlose Anpassung“ des EV-Namens vornehmen sondern müssen eine Änderung der Statuten beschließen. Dies kann nur im Rahmen einer Generalversammlung erfolgen. (Näheres siehe Ausgabe vom Dez. 2012-Name des Elternvereins)

Die Wahl der „richtigen“ Schule ist theoretisch einfach. Denn alle VS, alle NMS, alle AHS, etc. haben einen vorgeschriebenen Lehrplan, der zumindest in den Kernbereichen zu erfüllen ist. Schwerpunkte können und dürfen nur den Erweiterungsbereich betreffen.

In der Praxis erscheint die Wahl ungleich schwieriger:
Info-Blätter der Schulen, Mundpropaganda Medienberichte über das unterschiedliche Abschneiden bei Überprüfungen, u.v.m. tragen zu Verunsicherung bei.

Doch es ist niemals die Schulart per se, die den Unterschied macht, sondern die Lehrenden mit ihrem Unterricht, die Eltern mit ihrem Engagement als Bildungspartner (nicht als „Hauslehrer“) und nicht zuletzt die SchülerInnen selbst. In offenen und wertschätzenden Gesprächen muss auch kritische Rückmeldung erfolgen (dürfen). Nicht die Herabsetzung der Anforderungen an die SchülerInnen sondern die gemeinsame Bewältigung muss erstes Ziel sein.
Nicht schnelle Scheinerfolge durch (stereotypes) Üben dürfen Anerkennung finden. Im Zentrum der Förderung muss die Schulung des Denkens. stehen.

Wir danken allen EV-Obleuten sowie anderen Müttern und Vätern, die unseren Bitten um Rückmeldungen nachkommen oder von sich aus wertvolle Informationen aus dem Alltag mit Schulkindern übermitteln. Dies ermöglicht uns stetig weitere Verbesserungen mitzuentwickeln und Hilfesuchende effizient zu unterstützen.

Wir freuen uns auf weitere gute Zusammenarbeit

Ilse Schmid

* siehe Information des Referats für Pflichtschulen:

Namensführung von Schulen_NEU

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