Wahlfreiheit braucht wahlmöglichkeit

zur Zustimmung

 

B√ľrgerinitiative gestartet

Echo in der Presse siehe hier

 

Abschaffung der Sonderschulen in Vorbereitung

Die Bundesländer Steiermark, Kärnten und Tirol sollen inklusive Modellregionen errichten, mit schrittweiser Ausdehnung und mit der Absicht, bis zum Jahr 2020 alle Regionen des Bundesgebiets zu involvieren.
Ziel: keine Sonderschulen und Sonderschulklassen, Eingliederung aller ZIS (Zentren f√ľr Inklusiv- und Sonderp√§dagogik fr√ľher: sonderp√§dagogische Zentren) in den LSR. Um diese Aufgaben wahrnehmen zu k√∂nnen, werden geeignete Lehrpersonen mit den Agenden zur Wahrung der Aufgaben eines ZIS am LSR betraut.

Inklusive Modellregionen - RS 17/2015 bmbf

Vorhaben des LSR f√ľr Steiermark

Wir fordern die Beibehaltung der Entscheidungsm√∂glichkeit der Betroffenen und die Achtung der gesetzlich vorgesehenen Wahlfreiheit. Die Bestrebungen mit dem ‚ÄúVehikel Modellregion‚ÄĚ die Mitsprache der Betroffenen auszuschalten, lehnen wir ab.

Im Zentrum der √úberlegungen muss das einzelne Kind mit seinen Bed√ľrfnissen stehen und nicht Statistiken und Prozentanteile. ‚ÄúHauptsache integriert‚ÄĚ ist noch kein Qualit√§tskriterium.

Geeignete Gruppengr√∂√üen (25 Kinder in einer Klasse ist durch h√∂heren Personaleinsatz nicht immer kompensierbar), Therapiem√∂glichkeiten, Qualifikation der Personen, die mit und f√ľr das Kind arbeiten sind wesentliche Elemente, die jedenfalls zu gew√§hrleisten sind.

Derzeit - NOCH
Das Schulpflichtgesetz spricht eine klare Sprache. Schulpflichtige Kinder mit sonderp√§dagogischem F√∂rderbedarf haben ihre allgemeine Schulpflicht in einer der Behinderung entsprechenden Sonderschule oder Sonderschulklasse zu erf√ľllen, es sei denn die Eltern w√ľnschen die Aufnahme des Kindes in eine Volksschule, Neue Mittelschule, etc. Dann hat der Landesschulrat unter Bedachtnahme auf die Gegebenheiten im Rahmen seiner Zust√§ndigkeiten Ma√ünahmen zur Erm√∂glichung des Besuches der gew√ľnschten Schulart zu ergreifen.

Das Angebot von Sonderschulen steht nicht im Widerspruch zur Konvention, was die Verfechter der Inklusion immer wieder behaupten.

Im √úbereinkommen √ľber die Rechte von Menschen mit Behinderungen wird festgehalten: ‚ÄúIn keiner Bildungsstufe d√ľrfen Menschen mit Behinderungen von Bildungseinrichtungen auf Grund einer Behinderung ausgeschlossen werden (Artikel 24)‚ÄĚ.

Siehe auch Zeitschrift Elternbrief Ausgabe April 2016